Frohes-Fest-Fahrrad-Fahrt!

„Oh, der letzte Freitag im Dezember und somit im Jahr 2015 ist ja ….. Weihnachten!“
„Ja.“
„Na, dann fällt die Critical Mass ja leider aus!“
„Nein, wieso!?!“

Selbstverständlich wird es auch Dezember eine Critical Mass Tour gefahren und das wird sicherlich die schönste und gemütlichste Tour des Jahres! Richtig, am 25. Dezember 2015, dem 1. Weihnachtsfeiertag, geht es -nachdem ihr bei Schwiegermutter, Oma, Opa, Tante rumgelungert habt- zum gemeinsamen Weihnachtsganswegstrampeln! Treffpunkt, wie immer, 17:30 Uhr am Rudolfplatz!

Packt Euch ein bisschen ein, die Weihnachtsmütze nicht vergessen, schmückt das (verkehrssichere und gut beleuchtete) Fahrrad und nehmt Eure leckersten selbstgebackenen Plätzchen mit, vielleicht noch eine Thermoskanne mit alkoholfreiem Punsch oder Kakao. Auch die Mädels und Jungs von der Kölner Polizei, die jetzt immer auf Fahrrädern dabei sind, freuen sich bestimmt über einen Keks! Frohes Fest!

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2 Kommentare zu Frohes-Fest-Fahrrad-Fahrt!

  1. Roger sagt:

    Wump wump wumpa bumpf…

    Die Weihnachts-Mass war eigentlich ein schönes, harmonisches gemeinsames Einherradeln im öffentlichen Straßenraum. Die Passanten und Anwohner wurden durch ein freundliches Glöckchengeläute gegrüßt und grüßten meist ebenso freundlich zurück.
    Aggressives Gehupe und Versuche, mit dem Pkw in die Mass hereinzufahren, gibt es an den Werktags-Masses immer wieder, doch gestern habe ich dergleichen nicht mitbekommen.
    Die Vorbeifahrt am Geisterrad im Auenweg stimmte traurig und nachdenklich, bestärkte jedoch auch in dem Gedanken, dass der Radverkehr seinen Platz im Verkehr aktiv einfordern muss.
    Eigentlich also hatte sich die Anreise von Kerpen gelohnt. Aber ein Umstand hat mir diese CM doch sehr verleidet. Und ich weiß nicht, ob es mir in Zukunft Spaß machen wird, unter diesem Umstand mit dabei zu sein.
    Einer der vielen Vorzüge des Fahrradfahrens ist nämlich, dass man seine Mitmenschen dabei nicht Motorenlärm, lauten Reifenrollgeräuschen und wummernden Hi-Fi-Anlagen terrorisiert. Menschen, die an (ausschließlich) von Rad- und Fußverkehr genutzten Straßen wohnen können ruhig schlafen, sie können rund um die Uhr das Fenster öffnen und hören gerade mal das Klickern von Freiläufen, das Surren von Ketten und die entspannten Stimmen der Radelnden; plus Vogelgezwitscher und Kinderlachen.
    Normalerweise.
    Wenn aber bei der CM – wie gestern – auf einem Lastenrad ein Satz fetter, auf voller Lautstärke dröhnender Disco-Lautsprecher mitfährt, die zu allem Überfluss noch mit einem Benzingetriebenen Generator mit Strom versorgt werden, dann ist es mit der Ruhe nicht mehr weit her. Dann wird auch das Anliegen der CM – Werbung für eine menschenverträgliche Mobilitätsform – ad absurdum geführt. Für Außenstehende war dieser Krach sicher keine Einladung, einmal bei der CM mitzufahren. Sympathiepunkte für Radfahrer bringt es auch nicht gerade.
    Ich selber habe gestern stetig darauf achten müssen, mich möglichst weit entfernt von der Emissionsquelle aufzuhalten. Das war bei der begrenzten Größe einer Winter-Mass nicht so einfach. Und wo es nicht gelang, konnte man sich mit seinen Mitradlern nur schreiend unterhalten. Ich fands – pardon – zum Kotzen.
    Also bitte, Herr von BikeVibes: Beim nächsten Mal die „Musik“ auf Zimmerlautstärke, ja? Wir sind ja nicht mehr in der Pubertät.
    Die Fahrt durch die Fußgängerzone fand ich einigermaßen grenzwertig. Ist nicht so meine Art, Spaziergänger an den Rand zu drücken. Das sollten wir demnächst besser bleiben lassen.
    Lieber wieder über die Nord-Süd-Fahrt und durch den Rheinufer-Tunnel 😀

    • Weitgehende Zustimmung…
      Mir scheint überhaupt das Mitführen von Verbrennungsmotoren bei einer Fahrrad-CM das falsche Signal. Und da gestern minimalster Autoverkehr war, kam der Abgasgeruch diesmal aus unserer eigenen Mitte.

      Die Kritik an der Route durch Hohe Straße und Schildergasse möchte ich für diesen speziellen Fall stark abschwächen:
      Es waren nur ganz wenige Passanten überhaupt auf den Beinen und mein Eindruck war nicht, dass die sich bedrängt fühlten. Im Gegenteil, es gab (so weit ich das sehen konnte) ausnahmslos freundliche Reaktionen. Hat sicher auch damit zu tun, dass die CM sehr überschaubar war. Winken und Rufen von unserer Seite wurde stets (!) beantwortet.
      Deshalb war für mich die entspannte gemeinsame Fahrt durch Kölns Touristik- und Kommerz-Zentrum ein schönes (wahrscheinlich einmaliges) Erlebnis.
      Richtig ist: Unter anderen Bedingungen hätte das ins Auge gehen können, z.B. wenn der Freitag kurz VOR Weihnachten gewesen wäre. Aber dann wären wir dort wohl auch nicht reingefahren…

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